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Bandorganisation: Setlist-Apps, BandHelper — und was keiner löst

BandHelper für eine Band ab 40 Dollar im Jahr, OnSong ab 29,99 Dollar, SetBook 99 Dollar: Setlists, Songtexte und Termine sind gelöst. Offen bleibt, wie aus einer Idee im Proberaum ein Song mit geklärten Anteilen wird.

Bandorganisation: Setlist-Apps, BandHelper — und was keiner löst

Setlists bauen, Songtexte und Akkorde auf dem Tablet, Termine mit Zu- und Absage: Dafür gibt es fertige Apps. BandHelper deckt dazu Finanzen, Kontakte und Bühnenpläne ab; eine Band mit zwei bis fünf Leuten zahlt dort 40 Dollar im Jahr für den kleinsten Tarif und 80 Dollar für alle Funktionen.

Diese Apps verwalten das Repertoire, das es schon gibt. Wie aus einem Riff im Handy ein Song wird und wem er zu welchem Anteil gehört, kommt auf ihren Funktionsseiten nicht vor. Verglichen haben wir dabei, was die Anbieter auf ihren Funktionsseiten selbst angeben; Produser ist unser eigenes Produkt, die Angaben dazu stammen von uns.

Stand 2026-09-13BandHelperOnSongSetBookSetlist HelperProduser
PreisBand mit 2–5 Leuten: 40 $ (Basic) bis 80 $ (Pro) im Jahr; allein ab 16 $Essentials 29,99 $, Premium 59,99 $ im Jahr, jeweils plus Steuer99 $ im Jahr oder 9,99 $ im Monat im Web; 11,95 $ im Monat in der iOS-AppApps kostenlos; Vollversion in der iOS-App 17,99 € einmaligEarly Access: drei Monate kostenlos, Preise noch nicht angekündigt
Testen30 Tage mit allen Funktionen, ohne ZahlungsdatenKostenlose Version14 Tage, Karte nötigKostenlos startenPersönliche Einrichtung
GeräteiOS, Android, Mac, WebiPhone, iPad, MaciOS und WebiPhone, iPad, Android, WebBrowser, auch am Handy
Setlists und SongtexteJa, mit Akkorden, Auto-Scroll und MIDIJa, mit Akkorden und AnnotationenJa, mit Akkordcharts und BühnenansichtJaSongtexte ja, Setlists nein
TermineAb Plus, mit VerfügbarkeitsabfragenAuf der Funktionsseite nicht genanntGigs mit Einladung, Zusage und Kalender-FeedAuf der Startseite nicht genanntKonzerte für die Website
Üben mit AufnahmenAufnahmen mit Schleife, Tempo und Tonhöhe; Backing TracksBacking TracksAuf der Funktionsseite nicht genanntAuf der Startseite nicht genanntVideos und Aufnahmen mit 0,5- und 0,75-facher Geschwindigkeit, A–B-Schleife, Anmerkungen an einer Stelle; Playbacks am Song
GeldAb Pro: Einnahmen, Ausgaben, Anteile an ZahlungenAuf der Funktionsseite nicht genanntBezahlte und offene Gigs, Export als CSVAuf der Startseite nicht genanntSplit Sheets am Song
Vom Riff zum SongSprachnotizen und Aufnahmen am SongAuf der Funktionsseite nicht genanntAuf der Funktionsseite nicht genanntAuf der Startseite nicht genanntIdeen werden zur Komposition, mit Autor und Datum jeder Idee

Was kostet BandHelper?

BandHelper rechnet nach Bandgröße und Funktionsumfang ab, in US-Dollar. Für zwei bis fünf Leute kostet Basic 40 Dollar im Jahr oder 4 Dollar im Monat, Plus 60 oder 6 Dollar, Pro 80 oder 8 Dollar. Basic umfasst nur das Repertoire, Plus nimmt Termine und Kontakte dazu, Pro Finanzen, Checklisten, Dateien, Bühnenpläne und ein Übungstagebuch. Für Einzelmusiker beginnt BandHelper bei 16 Dollar im Jahr.

Ein Abo gilt für alle Mitglieder auf allen Geräten. Die Preise gelten für Zahlungen auf der Website; in den Apps können sie wegen der Gebühren der App-Stores höher sein. Die Testphase läuft 30 Tage mit allen Funktionen und ohne Zahlungsdaten. Verlängert wird nur, wenn ihr das ausdrücklich einstellt, und ein abgelaufenes Konto bleibt zwei Jahre gespeichert.

Was BandHelper gut macht, reicht über die Setlist hinaus: Songs mit Akkorden, Tempo und Startton, automatisches Scrollen auf der Bühne, MIDI und Fußschalter, Backing Tracks und Klick. Zum Üben lassen sich Aufnahmen in einer Schleife, langsamer oder in anderer Tonhöhe abspielen.

OnSong, SetBook und Setlist Helper: Setlist-Apps im Vergleich

OnSong läuft nur auf Apple-Geräten: iPhone, iPad und Mac. Essentials kostet 29,99 Dollar im Jahr oder 3,99 Dollar im Monat für zwei Geräte, Premium 59,99 oder 5,99 Dollar für vier Geräte, jeweils plus Steuer. Premium bringt Annotationen, Backing Tracks und die Steuerung anderer Geräte auf der Bühne.

SetBook verbindet Setlists mit der Gig-Planung. Einladungen gehen per Mail oder SMS auch an Aushilfen ohne eigenes Konto, Termine landen per Kalender-Feed in Google oder Apple, und eine Übersicht zeigt, welche Gigs bezahlt sind. Im Web kostet SetBook 9,99 Dollar im Monat oder 99 Dollar im Jahr, in der iOS-App 11,95 Dollar im Monat; für die 14-tägige Testphase ist eine Karte nötig.

Setlist Helper kommt ohne Abo aus: Die Apps für iPhone, iPad und Android sind kostenlos, ein einmaliges Upgrade schaltet das volle Songbuch und die Synchronisierung frei. Im deutschen App Store kostet die Vollversion 17,99 Euro einmalig; die Website nennt keinen Preis. Set List Maker, die ältere App des BandHelper-Entwicklers, bekommt laut ihrer Website keine neuen Funktionen mehr.

Dollarpreise und App-Preise

BandHelper, OnSong und SetBook rechnen in US-Dollar ab; den Euro-Betrag bestimmt der Kurs bei der Abbuchung. BandHelper und SetBook nennen höhere Preise, wenn ihr in der App statt auf der Website bezahlt, bei SetBook 11,95 statt 9,99 Dollar im Monat. Geht beides, bucht auf der Website.

Was keine der Apps abbildet: vom Riff zum Song mit geklärten Anteilen

Die Funktionsseiten von BandHelper, OnSong, SetBook und Setlist Helper beschreiben Songs, die es schon gibt: mit Text, Akkorden, Tempo und Referenzaufnahme. Wie ein Song entsteht, kommt dort nicht vor. BandHelper nimmt Sprachnotizen und Aufnahmen am Song auf; davon, wer welchen Teil beigetragen hat, spricht die Seite nicht.

Spätestens bei der Anmeldung eines Songs bei der GEMA oder vor dem Release fragt jemand, wem welcher Anteil gehört. Wie ein Split Sheet diese Frage beantwortet, steht in Split Sheet.

Was Produser für die Songarbeit übernimmt

Im Portal beginnt ein Song als Idee: ein Video oder eine Sprachnotiz vom Handy oder eine Aufnahme direkt auf der Seite. Zu jeder Aufnahme vermerkt ihr, wessen Part es ist, die Stimmung (etwa Drop C) und das Tempo. Wer den Part lernen muss, spielt ihn mit halber oder dreiviertel Geschwindigkeit ab, legt eine A–B-Schleife über die schwierigen Takte und heftet Anmerkungen an eine Stelle der Aufnahme.

Aus Ideen wird eine Komposition. Mehrere Ideen können in denselben Song eingehen, etwa Riff, Bridge und Text, und die Komposition zeigt jede davon mit Autor, Datum und Aufnahmen. Neben dem Split Sheet schlägt das Portal die Leute vor, die in diesen Ideen stehen. Rollen und Anteile setzt ihr selbst, denn wer eine Idee aufgenommen hat, ist dadurch noch nicht Autor des Songs.

Am Song hängen Playbacks, die ihr selbst aufnehmt: zwei Gitarren im Rhythmus, eine Version ohne Gesang, ein Klick. Auch sie laufen halb so schnell und in einer Schleife, und sie bleiben in der Band; auf der Website erscheinen sie nie. Setzt ihr den Song auf veröffentlicht, bietet das Portal an, auf der Website ein Release dazu anzulegen.

Die Grenzen: Setlists, Akkordcharts mit Auto-Scroll, MIDI, eine Bühnenansicht und Finanzen hat Produser nicht. Einen Bühnenplan legt ihr als Datei in den Pressebereich eurer Website; zeichnen müsst ihr ihn woanders. Das Portal läuft im Browser, auch am Handy. Im Early Access schließen wir jede Band einzeln an, drei Monate kosten nichts, und Preise kündigen wir im Voraus an.

Welches Werkzeug für welche Band

  1. Ihr spielt viele Gigs mit festem Repertoire

    BandHelper. Setlists, Akkorde, Termine, Geld und Bühnenplan liegen an einem Ort, und ein Abo gilt für alle Mitglieder.

  2. Ihr spielt nur mit Apple-Geräten und wollt Charts auf der Bühne

    OnSong. Essentials reicht für Songs und Setlists auf zwei Geräten; Backing Tracks und Bühnensteuerung bringt Premium.

  3. Ihr organisiert vor allem Termine und Aushilfen

    SetBook. Einladungen erreichen auch Leute ohne Konto, und bezahlte Gigs lassen sich als CSV exportieren.

  4. Ihr wollt eine Setlist-App ohne Abo

    Setlist Helper, mit einem einmaligen Upgrade für Songbuch und Synchronisierung.

  5. Ihr schreibt eigene Songs und lernt Parts voneinander

    Produser für die Songarbeit, daneben eine Setlist-App für die Bühne. Das eine ersetzt das andere nicht.

FAQ: Testphase, Offline-Betrieb, Set List Maker und Bühnenplan

Kann man BandHelper kostenlos testen?

Ja, 30 Tage mit allen Funktionen. Zahlungsdaten fragt BandHelper beim Start nicht ab; zahlt ihr in der Testphase nichts, läuft das Konto einfach aus. Auch ein bezahltes Konto verlängert sich nur, wenn ihr die automatische Verlängerung einstellt.

Funktioniert BandHelper ohne Internet?

Die Apps für iOS, Android und Mac laufen ohne Internetverbindung, die Website nicht. Eingeben lassen sich Songs und Setlists auf der Website am bequemsten, auf der Bühne nutzt ihr die App.

Was ist mit Set List Maker?

Set List Maker stammt vom selben Entwickler wie BandHelper und bekommt laut seiner Website keine neuen Funktionen mehr; empfohlen wird dort BandHelper. Kaufen lässt sich die App weiterhin, für iOS, macOS und Android.

Wo bekommen wir einen Bühnenplan her?

BandHelper erstellt Bühnenpläne ab dem Pro-Tarif und verschickt sie an Veranstalter. Ein Bühnenplan ist Teil des Technical Riders; was sonst auf die eine Seite gehört, steht in Technical Rider für kleine Clubs.

Kurzfassung

BandHelper kostet eine Band mit zwei bis fünf Leuten 40 bis 80 Dollar im Jahr und deckt Repertoire, Termine, Geld und Bühnenplan ab. OnSong läuft nur auf Apple-Geräten, SetBook verbindet Setlists mit Gig-Einladungen, Setlist Helper kommt ohne Abo aus. Zum Üben mit Aufnahmen bieten BandHelper und Produser Schleife und langsameres Tempo, Produser dazu Anmerkungen an einer Stelle der Aufnahme. Den Weg von der Idee zum Song mit Autor und Datum jeder Idee nennt keine Funktionsseite der Apps. Dafür gibt es Produser; für die Bühne bleibt eine Setlist-App.

Stand der Zahlen: 2026-09-13, aus den unten genannten Quellen. Die Angaben zu BandHelper, OnSong, SetBook und Setlist Helper stammen von deren eigenen Seiten; BandHelper, OnSong und SetBook rechnen in US-Dollar ab.

Quellen

  • bandhelper.com, Pricing, Comparison, Features und Platforms (gelesen 2026-09-13)
  • onsongapp.com, Pricing und Features (gelesen 2026-09-13)
  • set-book.com, Startseite und Pricing (gelesen 2026-09-13)
  • setlisthelper.com, Startseite (gelesen 2026-09-13)
  • apps.apple.com, Setlist Helper (App-Store-Preis der Vollversion, gelesen 2026-09-13)
  • setlistmaker.com, Startseite (nur über http erreichbar; gelesen 2026-09-13)
  • bandhelper.com, History („May 23, 2024: Stopped development of Set List Maker beyond occasional bug fixes“; gelesen 2026-09-13)
  • produser.io, Preise (gelesen 2026-09-13); Funktionen des Portals laut Produser-Hilfe, Stand 2026-09-13

Aktualisiert: 2026-09-13

Allgemeine Informationen ohne Rechts- oder Steuerberatung. Zahlenbeispiele sind Beispiele, keine Zusagen.

Stand: 13.09.2026